lunes, octubre 22, 2012

Wolfgang Kraker von Schwarzenfeld Schatz Dieb in Lateinamerika

Herr deutscher Staatsbürger Wolfgang Kraker von Schwarzenfeld. Deutsch-Bürger ging nach Südamerika und stehlen einen heiligen Stein zu einer indigenen Gemeinschaft der Bolivarischen Republik Venezuela. Venezolanischen Behörden erwarten, dass der heilige Stein der Pemon Indianer Lateinamerikas wird zurückgegeben.
Venezuela hat Deutschland Anspruch auf Rückzahlung der indigenen heiligen Stein, die nach Berlin verlegt wurde illegal und gestohlen bestanden. "Wenn nötig, werden wir auch weiterhin die Rückkehr des Steins Kueka" innerhalb von 100 Jahren zu verlangen ", sagte Raul Grioni, Präsident des Institute of Cultural Heritage, während einer Konferenz zu diesem Thema in der venezolanischen Botschaft in Berlin. "Wir haben den besten Willen, eine gütliche Einigung zu erreichen", sagte der Experte, der den Anspruch als "Teil des Kampfes von mehr als 30 indigene Bevölkerung von Venezuela durch autoderminación und Anerkennung ihrer kulturellen Rechte." Der Jaspis Edelstein, etwa 30 Tonnen, im Tiergarten von Berlin Integration ein Projekt des Künstlers Wolfgang Kraker von Schwarzenfeld, der Mastermind und Brink Material mit der Komplizenschaft des ehemaligen Präsidenten Rafael ist Caldera. leitenden Beamten im Jahr 1998.
Laut den Indianern des Pemón der Stein als "Kueka" bekannt wurde illegal im Land Anfang 1999 aufgenommen von Schwarzenfeld, verletzen die heiligen Kult Pemon Menschen und venezolanischen Umweltschutzgesetze. Der Stein wurde ursprünglich in der Stadt Santa Cruz de Mapaurí, Canaima National Park, in einem Bereich nahe der brasilianischen Grenze, wo Pemon abgewickelt werden entfernt. Mitte Juni hat der venezolanischen Nationalversammlung Anfrage nach Deutschland Stein und 50 Inder lieferte eine Petition an den Deutschen Botschaft in Caracas, um die Anforderung zu unterstützen.
Grioni wurde angenommen, dass der Künstler nicht die Absicht, die Indianer zu schaden, um den Stein zu nehmen, aber hat klargestellt, dass der Generalstaatsanwalt in Caracas drei Personen des Schmuggels verdächtigt untersuchen. Schwarzenfeld Stein bestreitet, illegal entnommen. Sein Werk "Global Stone Project", argumentierte er, sei "ein Friedensprojekt", die zwei Steine ​​von jedem Kontinent wählen war: ein blieben in ihrer ursprünglichen Position und die andere wurde nach Berlin verlegt. Der Fall wurde weithin in der deutschen Presse berichtet, und erreichte die Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Das Auswärtige Amt und stellte für alle Beteiligten "Vorschläge für eine einvernehmliche Lösung eventuelle Rückkehr des Steins", um das zu ermöglichen "," sagte ein Sprecher der vergangenen Woche. "Es ist ein Anliegen für viele Menschen hier in Berlin, sondern vor allem in Venezuela. Probieren wir konkret und dieses Problem lösen", versprach er. Der Stein ist heilig und offenbar in Museen in Deutschland liegen viele Schätze aus Lateinamerika gestohlen und anderen Nationen.
Der alte Mann und der Stein: An einem brütend heißen Nachmittag im Spätsommer 2002 klopfte ein seltsamer Mann an die Tür des ZEIT-Büros in Kapstadt, eine hagere, hochgewachsene Gestalt mit schlohweißem Schopf und silbergrauem Vollbart. Auf seiner weißen Jacke prangten preußisch-blaue Schriftzeichen: das Wort »Frieden« auf Chinesisch, Russisch, Arabisch und in anderen Sprachen. Schon wieder so ein Weltrettungsapostel, dachte der Korrespondent zunächst. Der ungebetene Besucher erzählte von sprechenden Steinen in der Savanne. Von der Zeit, die ein Lichtpartikel von Australien zur Sonne braucht. Von seiner Seele, die mitten auf dem Ozean über seinem Körper schwebte. Und von einem globalen Kunstwerk. Fünf Jahre später, im Tiergarten zu Berlin, dirigiert derselbe Mann einen Autokran, an dessen Stahlketten zwei gewaltige gletscherweiße Quarzkristalle schweben. Ihre lange Reise aus dem Ural ist zu Ende, hier sollen sie als Elemente einer interkontinentalen Skulptur liegen. Zur Steinlegung sind allerlei Notabeln gekommen, der Bürgermeister der Hauptstadt, der Botschafter von Russland, ein Minister aus Swerdlowsk.
Der Mann, der soeben mit Feiertagsworten sein Projekt erklärt, heißt Wolfgang Kraker von Schwarzenfeld. Er ist Bildhauer und hat eine Mission, die er vermutlich nie angefangen hätte, wenn er gewusst hätte, dass sie ihn voraussichtlich bis ans Ende seiner Tage beschäftigen wird. Sie begann im November 1997, Schwarzenfeld war gerade auf seinem selbst gezimmerten Dreimaster Pegasus auf der Kolumbus-Route über den Atlantik gesegelt und hatte vor der Küste Venezuelas geankert. Hinter ihm lag die Karibik, vielerorts hatte er die Zerstörungen gesehen, die menschliche Gier und Gleichgültigkeit anrichten, kahl geschlagene Tropenwälder, sterbende Korallenriffe und immer wieder das Elend in den Slums. Und hier, im schönen, reichen Caracas, wurde er wieder mit der himmelschreienden Armut konfrontiert. »Ich konnte diese Anschauungen des katastrophalen Zustands unserer Erde nicht einfach abhaken«, erinnert er sich, »ich musste etwas tun.« Schwarzenfeld beschloss, ein Zeichen zu setzen. Und so wurde das Global Stone Project geboren. Die Indios geben ihren Stein nur her, wenn der selbst weg will nach Berlin.
Das Konzept ist einfach. Ein Stein auf jedem der fünf Erdteile symbolisiert jeweils ein Thema: Erwachen (Europa), Hoffnung (Afrika), Vergeben (Asien), Liebe (Amerika) und Frieden (Australien) - dazu fünf korrespondierende Zwillingssteine in Berlin. Die geschliffenen Reflektionsflächen der Monolithen sind so ausgerichtet, dass sie alljährlich zur Sommersonnenwende am 21. Juni durch die Sonnenstrahlen verbunden werden ein Naturschauspiel, das die Einheit des Planeten darstellt. Wenn wir über Klimafragen, Kapitalströme, Raketenschilde, Pandemien wie Aids oder die Verteilungsschlacht um Rohstoffe nachdenken, durchzuckt uns manchmal die Erkenntnis, dass wir nur diese eine Welt haben. Zugleich ahnen wir unser Selbstzerstörungspotenzial. Reisende wie Schwarzenfeld, die nicht in Überschallgeschwindigkeit um den Globus jetten, sondern von Winden und Strömungen bewegt über die Meridiane gleiten, entwickeln ein besonderes Gespür für die Verletzlichkeit der Erde. »Ich war ohne nautische Orientierung, als ich zum ersten Mal in See stach«, erzählt Schwarzenfeld, »aber ich habe so lange herumgetüftelt, bis ich für mich selber die Astronavigation neu erfunden hatte.« Sie hat ihn 250000 Seemeilen durch die Weltmeere geleitet, und sie definiert die innere Struktur seines Steinprojekts. Die lichtverbundenen Objekte bilden eine unsichtbare Geoglyphe, die das globale Problembewusstsein schärfen soll: Der alte Mann und seine Mission. Man kann sie besser verstehen, wenn man seine Vita kennt.
Wolfgang von Schwarzenfeld wird 1933 geboren, ein Spross aus dem verarmten Landadel, der nur fünf Jahre lang die Volksschule besucht.Er lernt Keramiker und Kellner. Irgendwann wird ihm das oberbayerische Heimatnest mit den drei Bauernhöfen zu eng. Er ist 22 Jahre jung, als er von Köln aus allein den Rhein hinuntersegelt und dann hinüber nach Amerika - erst später wird Schwarzenfeld erfahren, dass er der Erste war, dem dies auf einem modernen Katamaran gelungen ist. Die Schlüsselerfahrung seines Lebens macht er 1957, als er mit einem Trimaran mitten auf dem Atlantik kentert. Sechzehn Tage lang sitzt er bis zur Brust im Wasser, leckt tröpfchenweise Salzwasser und ernährt sich von rohen Fischen. Er sieht sich über seinem Körper schweben: »Ein Tunnel unbeschreiblich hellen Lichtes saugte mich ein. Ich schaute in eine kosmische Dimension.« Das Nahtod-Erlebnis wird zum Urknall eines globalisierten Bewusstseins, das sich dereinst in zehn Steinen manifestieren wird. Den ersten Stein sucht Schwarzenfeld in Venezuela. Er findet ihn in einer ausgetrockneten Flusssenke auf der Hochebene von Gran Sabana, einen roten Sandstein, der 35 Tonnen wiegt. » Wir schenken ihn dir, wenn er einverstanden ist«, schlagen die dort lebenden Indios vor. Schwarzenfeld fragt den Koloss, ob er nach Berlin mitkommen wolle und der hat nichts dagegen. Zunächst aber bearbeitet er den zweiten Findling, platziert ihn im Parque Vargas in Caracas und richtet ihn in 12 50 Nord auf die kulminierende Sonne aus. Der Schwesterstein wird auf dem Orinoco an die Küste und über den Atlantik nach Deutschland verschifft. Seit Februar 1999 liegt der rot-graue Amerika-Stein im Tiergarten - er gleicht einem petrifizierten Wal, der in der Nähe des Holocaust-Mahnmals gestrandet ist.
Aber er sollte nicht zur Ruhe kommen. Eine Gruppe von Indios fürchtete den Zorn der Ahnen, weil der Gringo angeblich einen heiligen Jaspis entführt hatte. Die Ureinwohner forderten, angestachelt von zutiefst betroffenen Ökoaktivisten, die Rückgabe des vermeintlichen Raubgutes. Dabei hatte Schwarzenfeld auf der Generalversammlung der Capitanes, der traditionellen Führer, eine Schenkungsurkunde und die Genehmigung der Umweltbehörde vorgelegt. Erst durch eine Intervention des venezolanischen Botschafters konnte der peinliche Irrtum geklärt werden schließlich handelte es sich um einen ganz profanen Sandstein, den das venezolanische dem deutschen Volk geschenkt hatte. Immerhin hat das bizarre Nachspiel die Stellung der marginalisierten Indios im Kampf für ihre Landrechte gestärkt. Für Schwarzenfeld war es ein Vorgeschmack auf die tausend Hindernisse, die noch auf ihn zukommen sollten das globale Kunstwerk reflektiert auch seine gesammelten Erfahrungen mit dem Irrwitz der bürokratischen Internationale. Im Oktober 1999 lief die Pegasus im Hafen von Brisbane ein. Und Schwarzenfeld fuhr noch einmal 20000 Kilometer kreuz und quer durch den fünften Kontinent, ehe er im Urland der Aborigines, unweit vom Mount Magnet, das Prachtexemplar eines weißen Granits mit grauschwarzen, blauen und goldenen Strukturen entdeckte. Er war 50 Tonnen schwer und zerbrach beim Anheben mit dem Kran.
Schwarzenfeld musste das Projekt umgestalten. Er ließ die Bruchstücke in Jakarta, Indonesien, schleifen, um sie wie Blütenblätter um zwei gebänderte Erzblöcke zu legen, die er als Ersatzsteine ausgewählt hatte. Dies aber hieß, dass er in der Hauptstadt Canberra noch einmal von Pontius zu Pilatus laufen musste und bis zum heutigen Tage auf eine neue Genehmigung des zuständigen Parlamentsausschusses wartet. Der vorgesehene Platz in Canberra bleibt vorerst leer, dafür ist der südamerikanische Wal im Berliner Tiergarten nicht mehr einsam. Die australischen Steingeschwister, ein umbrabrauner Erzblock, umsäumt von fünf zweieinhalb Milliarden Jahre alten Granitsteinen, schlafen neben ihm.Im November 2001 landete Schwarzenfeld an der Küste von Natal, Südafrika. Er wählte unter allen Ländern Afrikas just dieses Land, weil es bei der friedlichen Überwindung der Apartheid der Welt ein historisch einzigartiges Beispiel gegeben hatte: Versöhnung statt Rache. Das Land aber behandelte den Künstler aus der Fremde zunächst gar nicht gut. In Johannesburg wurde er von acht Männern niedergeschlagen und ausgeraubt. Vielleicht, sagte er sich zum Trost, muss man die Brutalität dieses Kontinents am eigenen Leib erfahren, um ihn und seine Menschen verstehen zu können. Für den Kampf gegen die Bürokratie fühlt sich Schwarzenfeld bestens gewappnet. Er hat Empfehlungsschreiben von den Botschaftern Australiens und Deutschlands in der Tasche, außerdem von Mosiuao Lekota, dem ersten schwarzen Verteidigungsminister Südafrikas, und von Frederik Willem de Klerk, dem letzten weißen Präsidenten. Aber in der Stadtverwaltung, einer Betonfestung von kafkaesken Dimensionen, sitzt eine Feindin: Sandra Hustwick, eine spitzlippige angelsächsische Beamtin, der das Projekt von Anfang an suspekt ist, vor allem das Pentagramm, das die fünf Kontinente auf einer Ideenskizze verbindet.
Bei der ersten Besprechung mit dem Künstler nennt sie es ein Symbol des Teufels und schlägt vor, das Kunstwerk um einen sechsten Kontinent zu erweitern. Um welchen?, fragt Schwarzenfeld. » Antarktis!« Hustwick wird versuchen, das Unternehmen mit allen Mitteln zu sabotieren.»Teufelszeug«, heißt es in Südafrika. Aber der Künstler gibt nicht auf Von allen rechtgläubigen Religionsvertretern holt sie vernichtende »Gutachten« ein. Im Namen der jüdischen Gemeinde warnt Professor Gitay vor den »satanischen Konnotationen« des Fünfsterns. Professor Tayob, ein Muslim, befürchtete, das globale Projekt verzerre das mahnende Gedenken an den Sklavenhandel. Der Dekan der anglikanischen St Georges Cathedral sieht den Morgenstern des Erzbösen über dem Tafelberg aufsteigen. Und Captain Etienne Marais von der Spezialeinheit der Polizei, die am Kap okkulte Umtriebe verfolgt, verwirft das Projekt kategorisch obwohl die Kapstädter Polizei das Pentagramm selbst als Emblem verwendet. Schwarzenfeld beschließt, sich erst einmal dem Europa-Stein zu widmen. Er verkauft die Pegasus, um die weitere Finanzierung des Projekts zu sichern. Er hat zwar auf allen Kontinenten immer wieder Sponsoren und Helfer gefunden, die Hauptkosten aber stets selber getragen, um künstlerisch unabhängig zu bleiben. Und weil er sich in der Tradition der amerikanischen Land-Art jeder Kommerzialisierung verweigert, ist seine finanzielle Lage des Öfteren prekär.
Die Vorsehung will es, dass beim Tschechow-Festival in Badenweiler ein gewisser Eduard Rossel seinen Weg kreuzt, der Gouverneur des russischen Bezirks Swerdlowsk. Der lädt ihn sogleich ein, den Stein des Erwachens im Ural zu suchen. Schwarzenfeld entdeckt ihn im August 2004 in der Region, wo Alexander von Humboldt anno 1829 die Grenze zwischen Asien und Europa gezogen hatte. Nun unterbricht der Bildhauer die Arbeit nur noch, als die Temperatur auf minus 40 Grad Celsius sinkt. Und wenn er Vorlesungen an den Hochschulen von Jekaterinburg hält. Die Studenten in diesem abgelegenen Winkel sind dankbar: Da steht einer vor ihnen, der jenseits des exotischen Blickes alle Meere und Kontinente erkundet hat. Der von der Geschichte und der Geologie erzählt, von den Religionen und Seelenlandschaften und von den Verwaltungsapparaten, in denen sich die Politik und die Mentalitäten spiegeln. Und stets weisen seine Gedanken auf die Grundidee zurück, dass die Völkerfamilie, wenn sie den Frieden gewinnen und eine Zukunft haben will, ihre partikularen Nationalinteressen überwinden müsse. Das ist die Kernbotschaft der Steine und des Lichts, dieser Inbegriffe des Beständigen und des Flüchtigen. Als der Stein aus Venezuela vor sieben Jahren im Tiergarten gelegt wurde, sprach Klaus von Krosigk, der oberste Gartendenkmalpfleger der Hauptstadt, von einem »Berliner Stonehenge«. Werden die Zeitgenossen in dreitausend Jahren vor dem Global Stone Project genauso ratlos stehen wie wir heute vor dem Megalith-Gebilde aus der Jungsteinzeit? Oder werden sie es lesen als Mahnung vom Beginn des 21. Jahrhunderts, die Erde zu bewahren? » Ich bin mir bewusst, dass noch ein unendlich weiter Weg zum Frieden vor uns liegt«, sagt Schwarzenfeld. » Aber weil mit unserer Lernresistenz auch der Leidensdruck wächst, werden wir das Ziel erreichen.«
Gleich nach der Legung des Europa-Steins eilt Wolfgang von Schwarzenfeld aus dem Tiergarten. Er muss schnell nach Afrika und dann nach Australien, zu den heimatlosen Geschwistersteinen. Das Projekt ist auch ein Wettlauf gegen die eigene Endlichkeit. 74 Jahre ist er alt, und die schwierigste Aufgabe wartet noch auf ihn: Asien. Der zehnte und letzte Stein soll aus Tibet kommen und in Peking liegen, auf dem Tiananmen-Platz als Symbol der Versöhnung.
Weitere Informationen: www.globalstoneproject.de

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